Stiftung Warentest: Große Preisunterschiede bei dynamischen Stromtarifen
Hamburg, 3. September 2024. Die Stromversorgung ist im Wandel: Ab 2025 müssen alle Stromversorger auch dynamische Stromtarife anbieten. Hier schwanken die Strompreise stündlich, entsprechend zur aktuellen Preisentwicklung an der Strombörse. Eingeführt werden dynamische Stromtarife, damit Verbraucher ihren zeitlich flexiblen Stromverbrauch (Trockner, E-Auto etc.) in Zeiten verlegen können, in denen Strom an der Börse besonders günstig ist.
An der Börse sinken die Preise regelmäßig und fallen sogar unter die Nullmarke. Das passiert vor allem dann, wenn viel Wind- und Solarstrom im Netz ist und das Angebot die Nachfrage übersteigt. Da Wind und Sonne wetterabhängig sind und sich nicht nach Bedarf steuern lassen, kommt das immer wieder vor. Für dich heißt das: Mit einem dynamischen Tarif zahlst du in diesen Stunden weniger – Netzentgelte, Steuern und Abgaben fallen aber auch dann an.
Was kostet Strom an der Börse?
Die Strompreise an der Börse schwanken stark. Im August bewegten sie sich von ca. plus 30 ct/kWh bis minus 6 ct/kWh. Durchschnittlich lag der Börsenstrompreis im August bei 8,20 ct/kWh und war 68 Stunden lang negativ.
57 Prozent des Netzstroms stammten im August aus erneuerbaren Quellen. Dieser Wert liegt etwas unter dem bisherigen Jahresdurchschnitt von 62 Prozent, weshalb der durchschnittliche Börsenstrompreis im August leicht über dem des Vormonats lag.
Auf den Börsenstrompreis kommen noch Vertriebskosten, Gewinnmargen, Umlagen, Abgaben und Steuern. Deshalb zahlten Nutzer eines dynamischen Tarifes beim Anbieter Rabot Energy (vormals Rabot Charge) im August durchschnittlich 28,21 ct/kWh. Zum Vergleich: Laut Statistischem Bundesamt bezahlten Verbraucher im 2. Halbjahr 2023 durchschnittlich 41,75 ct/kWh.

Zu beachten ist, dass die Strompreise an der Börse Großhandelspreise sind. Auf sie kommen noch Steuern, Abgaben, Netzentgelte und Gewinnmargen der Stromanbieter. Die reinen Strombeschaffungskosten an den Märkten machen etwa die Hälfte des Strompreises aus, den Verbraucher letztlich bezahlen (Quelle: BDEW Strompreis Haushalte 2023, Stand 7/2023).
Stiftung Warentest: Trotz einheitlicher Börsenpreise große Preisunterschiede bei dynamischen Tarifen
Die Stiftung Warentest hat in ihrem aktuellen Finanztest 9/2024 dynamische Stromtarife unter die Lupe genommen und 20 Anbieter getestet.

Obwohl für alle Stromversorger die gleichen Börsenstrompreise und staatlichen Abgaben gelten, stellte die Stiftung Warentest große Preisunterschiede fest. Dies liegt u.a. an unterschiedlichen Fixpreisen und Tarifmodellen.
Rabot Energy gehört im aktuellen Test zu den drei günstigsten Anbietern hinsichtlich der fixen Kostenbestandteile im dynamischen Tarif. Das Unternehmen hält diese bewusst gering, behält aber 20 Prozent der realisierten Ersparnis ein, wenn Nutzer durch den dynamischen Stromtarif weniger bezahlen als bei ihrem jeweiligen Grundversorger. Jan Rabe, CEO von Rabot Energy, erklärt: „Wir verdienen dann Geld, wenn unsere Nutzer sparen. Das ist ein faires Modell und motiviert uns außerdem, für unsere Kunden den Strom so günstig wie möglich zu beschaffen.“

Stromsparen mit Rabot.Energy
Wir von Rabot.Energy bieten einen intelligenten Ladetarif an, der alle 15 Minuten den Strompreis an der Strombörse überprüft und das E-Auto nur dann lädt, wenn der Preis besonders günstig ist. Wie genau das funktioniert und wie viel du dadurch sparen kannst, erfährst du auf unserer Homepage.
Über Rabot Energy
Rabot Energy, eine Marke der Rabot Charge GmbH, ist ein 2021 gegründetes Tech-Unternehmen aus Deutschland. Als unabhängiger Anbieter dynamischer Stromtarife macht das Unternehmen Börsenstrompreise für Privathaushalte und Unternehmen einfach nutzbar. Mit seinen AI-basierten Optimierungs- und Börseneinkaufsstrategien und seinem Angebot für Strom aus erneuerbaren Energien unterstützt Rabot Energy die Optimierung von Energiekosten und den Einsatz erneuerbarer Energien im Home Energy Management. Durch die Weitergabe der Börseneinkaufspreise an Kunden können diese ihre Stromkosten reduzieren. Die gleichnamige App des Unternehmens ermöglicht die Steuerung und Optimierung von Smart Assets im Haushalt. Die Lösungen des Unternehmens, darunter intelligentes EV Smart Charging, können dazu beitragen, den Stromverbrauch gezielt auf Zeiträume mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien zu verlagern. Die proprietäre, technologische Infrastruktur und Softwarelösung kommt auch bei B2B-Partnern, wie Energieversorgern und Smart Asset Anbietern, zum Einsatz. Das Unternehmen hat bereits mehr als 150.000 Kunden und beschäftigt an seinen drei Standorten in Berlin, Hamburg und München über 150 Mitarbeiter.
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Hanna Berster gerne zur Verfügung:
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