Im Februar lag der Großhandelsstrompreis im Day-Ahead-Markt durchschnittlich bei 12,84 ct/kWh
Dynamischer Stromtarif trotz steigender Großhandelspreise günstiger
Hamburg, Berlin, München. 28. Februar 2025. Eine Analyse des Stromversorgers Rabot Energy zeigt, dass der durchschnittliche Großhandelsstrompreis im Day-Ahead-Markt der EPEX-Strombörse im Februar bei 12,84 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) lag. Im gleichen Zeitraum zahlten Verbraucher laut Stromreport pro Kilowatt 35,8 Cent1 . Im dynamischen Tarif von Rabot Energy, der Großhandelspreise zuzüglich üblicher Steuern und Abgaben an Verbraucher weitergibt, bezahlten Kunden im Februar nur 32,5 ct/kWh (Preis für Haushaltsstrom ohne Lastverschiebung bzw. Preisoptimierung um Kosten zu senken).

Dieser Preisvergleich zeigt, dass Verbraucher mit dynamischen Tarifen, welche von allen Stromversorgern seit 1. Januar 2025 angeboten werden müssen, günstiger fahren; selbst dann, wenn die Großhandelspreise wie im Februar Spitzenwerte erreichen.

Ursache für den Anstieg der Großhandelspreise im Februar gegenüber dem Vormonat liegt im gesunkenen Anteil Erneuerbarer Energien (EE). Während der Anteil im Januar noch 51 Prozent betrug, lag er im Februar bei 44 Prozent.
Dies zeigt, dass durch einen hohen Anteil an EE-Strom die Stromkosten an den Handelsplätzen sinken, wovon vor allem Nutzer dynamischer Stromtarife profitieren.
Neben der geringen Einspeisung aus Windenergie führten außerdem hohe Gaspreise im Februar zu steigenden Großhandelspreisen. Hintergrund ist das Merit-Order-Prinzip. Es bestimmt die Reihenfolge, in der Kraftwerke zur Stromerzeugung herangezogen werden. Günstige Kraftwerke mit niedrigen Betriebskosten (z.B. erneuerbare Energien) werden zuerst eingesetzt. Dies sorgt für günstige Strompreise an den Handelsmärkten. Können die günstigsten Stromproduzenten vorhandene Spitzenlasten nicht mehr decken, werden auch teurere Kraftwerke, wie Gas- oder Ölkraftwerke, herangezogen.
Der Strompreis an der Börse richtet sich dabei immer nach den Grenzkosten des zuletzt noch benötigten (marginalen) Kraftwerks. Damit sichert dieses Prinzip einerseits eine möglichst günstige Stromproduktion und ermöglicht andererseits den Erhalt auch vergleichsweise teurer Kraftwerke, um Spitzenlasten abdecken zu können. Auf diese Weise wird die Energieversorgung bestmöglich durch unterschiedlichste Kraftwerke abgesichert.
Quellen
- https://strom-report.com/strompreisentwicklung/
Strompreis für Verbraucher im Monat Februar 2025 für Bestandskunden

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Über Rabot Energy
Rabot Energy, eine Marke der Rabot Charge GmbH, ist ein 2021 gegründetes Tech-Unternehmen aus Deutschland. Als unabhängiger Anbieter dynamischer Stromtarife macht das Unternehmen Börsenstrompreise für Privathaushalte und Unternehmen einfach nutzbar. Mit seinen AI-basierten Optimierungs- und Börseneinkaufsstrategien und seinem Angebot für Strom aus erneuerbaren Energien unterstützt Rabot Energy die Optimierung von Energiekosten und den Einsatz erneuerbarer Energien im Home Energy Management. Durch die Weitergabe der Börseneinkaufspreise an Kunden können diese ihre Stromkosten reduzieren. Die gleichnamige App des Unternehmens ermöglicht die Steuerung und Optimierung von Smart Assets im Haushalt. Die Lösungen des Unternehmens, darunter intelligentes EV Smart Charging, können dazu beitragen, den Stromverbrauch gezielt auf Zeiträume mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien zu verlagern. Die proprietäre, technologische Infrastruktur und Softwarelösung kommt auch bei B2B-Partnern, wie Energieversorgern und Smart Asset Anbietern, zum Einsatz. Das Unternehmen hat bereits mehr als 150.000 Kunden und beschäftigt an seinen drei Standorten in Berlin, Hamburg und München über 150 Mitarbeiter.
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Hanna Berster gerne zur Verfügung:
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