Heimspeicher ohne Solaranlage: Lohnt sich das 2026?

Bis 2024 war ein Heimspeicher ohne Solaranlage wirtschaftlich kaum sinnvoll: die Preisunterschiede zwischen günstigem und teurem Strom waren zu gering. Das hat sich geändert: Das Solarpaket I (2024) erlaubt das Laden von Speichern mit Netzstrom, und seit 2025 sind alle Energieversorger verpflichtet, dynamische Stromtarife anzubieten. Ein Speicher kann so günstig laden und teuer entladen werden, aber nur, wenn er intelligent gesteuert wird. Rabot Energy geht dabei noch einen Schritt weiter und kombiniert mit dem Marstek Venus A Speicher, Tarif und Optimierung in einem System. In diesem Artikel erklären wir dir, wie das funktioniert, was es kostet und wann es sich für dich rechnet.

Stromspeicher ohne PV: Ist das überhaupt möglich?

Ja, ein Stromspeicher ohne PV-Anlage ist technisch problemlos möglich. Früher haben drei Dinge den Betrieb eines Stromspeichers ohne PV unattraktiv gemacht: Die Preisspreads zwischen günstigem und teurem Strom waren zu klein, dynamische Tarife gab es kaum, und wer einen Speicher mit Netzstrom belud, riskierte den Verlust der EEG-Vergütung. Mit dem Solarpaket I von 2024 hat sich dies geändert.

Heute liegt der tägliche Preisspread bei dynamischen Tarifen zwischen 10 und 20 Cent je Kilowattstunde. An besonders günstigen Tagen, wenn viel Wind- und Solarstrom im Netz ist, fällt der Börsenpreis auf null oder darunter. Im gesamten Jahr 2025 gab es solche Negativpreise 575 Stunden lang und 2026 sollen es laut Marktanalysen 700 bis 900 Stunden werden . Ein Speicher, der automatisch in diesen Stunden lädt, profitiert von den günstigsten Momenten und kann somit bis zu 30 % deiner Stromrechnung einsparen ohne eine einzige Solarzelle auf dem Dach.

Stromspeicher ohne PV in einem Hauswirtschaftsraum neben Regalen und Haushaltsgeräten

Wie funktioniert ein Stromspeicher mit Netzstrom?

Der Mechanismus ist einfach: Dein Stromspeicher hängt am Hausanschluss wie jedes andere Gerät. Nachts, wenn wenig verbraucht wird und oft viel Windstrom im Netz ist, lädt er sich günstig auf. Morgens und abends, wenn die Nachfrage und damit die Preise steigen, deckt er den Haushaltsbedarf aus dem gespeicherten Strom. Du bezahlst also den günstigen Nachtstrom und meidest den teuren Abendstrom. Wird der Strom gerade nicht selbst benötigt, etwa weil du z.B. im Urlaub bist, kann er stattdessen ins Netz vermarktet werden.

Damit das vollautomatisch abläuft, braucht es allerdings 4 Bausteine: ein dynamischer Stromtarif, einen Smart Meter, der den Stromverbrauch viertelstündlich genau erfasst und abrechnet und so erst ermöglicht, dass sich das Verschieben des Verbrauchs in günstige Zeiten finanziell lohnt, ein AC-gekoppelter Speicher, der direkt Wechselstrom aus dem Netz aufnehmen kann, und eine intelligente Optimierung, die Lade- und Entladezeiten vollautomatisch steuert.

1. Ein dynamischer Stromtarif

Ein Heimspeicher ohne Solaranlage entfaltet seine finanzielle Wirkung nur, wenn Preisunterschiede zwischen günstigem und teuren Strom vorhanden sind. Viele machen den Fehler, einen Speicher zu kaufen und dann beim alten Festpreistarif zu bleiben, bei dem die kWh rund um die Uhr gleich viel kostet. Damit fehlt dem Speicher die Grundlage: kein günstiges Ladefenster, kein teures Entladefenster und somit keine Ersparnis. Das ist so, als würdest du ein E-Auto kaufen und weiter normales Benzin tanken.

2. Smart Meter: Voraussetzung für den dynamischen Tarif

Für den automatischen Betrieb mit dynamischen Tarifen brauchst du einen intelligenten Stromzähler (Smart Meter). Er misst deinen Verbrauch in 15-Minuten-Intervallen und übermittelt die Daten in Echtzeit. Die Pflicht zur Smart-Meter-Ausstattung wird seit 2025 schrittweise umgesetzt. Viele Anbieter stellen ihn kostenlos zur Verfügung.

Diagramm zeigt die Zusammensetzung eines Smart Meters (intelligenter Stromzähler). Ein digitaler Stromzähler wird mit einem Transfer-Gateway kombiniert, um ein Smart Meter zu erstellen. Der digitale Stromzähler und das Transfer-Gateway sind mit Pluszeichen verbunden, und das Ergebnis ist ein intelligenter Stromzähler, der beide Komponenten integriert.

3. AC -Kopplung

Für den Netzbetrieb empfiehlt sich ein AC-gekoppelter Speicher. Dieser arbeitet mit Wechselstrom, genau dem Strom, der durch dein Hausnetz fließt. Der große Vorteil: Ein AC-Speicher lässt sich ohne PV-Anlage betreiben und ist fast so einfach zu installieren wie ein großes Haushaltsgerät. Viele Systeme haben den nötigen Wechselrichter bereits integriert.

DC-gekoppelte Systeme sind primär für PV-Anlagen gedacht: sie wandeln Gleichstrom aus Solarmodulen um. Für den reinen Netzbetrieb ohne PV sind sie weniger geeignet.

KopplungstypGeeignet ohne PVInstallation
AC-KopplungstypEinfach
DC-KopplungstypKomplex
Hybrid-WechselrichterMittel

4. Intelligente Optimierung

Der vierte Baustein ist die intelligente Optimierung, also die Software, die alles zusammenbringt. Sie analysiert kontinuierlich die aktuellen Börsenstrompreise, erkennt die günstigsten Ladefenster und steuert deinen Speicher vollautomatisch: laden, wenn günstig, entladen, wenn teuer. Überschüssigen Strom kannst du sogar am Strommarkt verkaufen. Du musst dein Verhalten nicht ändern, nichts manuell einstellen und nichts überwachen.

Smarte Steuerung lohnt sich

Eine aktuelle Studie mit 448 Haushalten über 5 Jahre zeigt: Ein Heimspeicher mit dynamischem Tarif senkt die Stromkosten im Schnitt um 13 %. Mit intelligenter Optimierung sind sogar über 30 % möglich.

Welcher Stromtarif passt zum Speicher ohne PV?

1. Dynamische Stromtarife

Beim dynamischen Tarif passt sich der Preis stündlich den Börsenstrompreisen an. Das ist heute die beste Option für einen Speicher ohne PV. Nachts zwischen 22 und 6 Uhr oder mittags bei Wind oder Solarüberschuss sind Strompreise am günstigen. Diese fallen oft auf 15-25 Cent/kWh, manchmal sogar auf null oder darunter. Abends steigen sie auf 25 bis 33 Cent. Dein Speicher lädt automatisch im billigen Fenster und entlädt bei hohen Preisen. Seit 2025 sind alle Energieversorger gesetzlich dazu verpflichtet, dynamische Tarife anzubieten.

2. Fixpreistarif

Ein klassischer Festpreistarif, bei dem die kWh rund um die Uhr gleich viel kostet, macht einen Speicher wirtschaftlich sinnlos. Es gibt kein günstiges Ladefenster, kein teures Entladefenster. Somit hat der Speicher keine Grundlage zum Sparen. Wer noch einen Festpreistarif hat, sollte zuerst wechseln und dann über einen Speicher nachdenken. Ein dynamischer Tarif allein kann schon ohne Speicher erste Einsparungen bringen.

Sparpotenzial-Tabelle: Fester Tarif vs. Dynamischer Tarif

Annahmen: 29 ct/kWh Fixpreis · 10 kWh Kapazität · 90 % Wirkungsgrad = 9 kWh nutzbar pro Ladevorgang · 300 Ladezyklen/Jahr.

Optimierungslogik: günstigstes Ladefenster des Tages laut Daten der europäischen Strombörse · Ø Tages-Spread 2025: 130 €/MWh · Dynamischer Einkaufspreis je Szenario: 26 / 22 / 18 / 12 ct/kWh.

SzenarioØ Einkaufspreis (dynamisch)FixpreisErsparnis/kWhErsparnis pro Jahr (300 Zyklen)
Pessimistisch26 ct/kWh29 ct/kWh3 ct/kWh~17 €/Jahr
Realistisch22 ct/kWh29 ct/kWh7 ct/kWh~74 €/Jahr
Optimistisch18 ct/kWh29 ct/kWh11 ct/kWh~120 €/Jahr
Maximal12 ct/kWh29 ct/kWh17 ct/kWh~166 €/Jahr

Hinweis: Der optimistische Wert von ~120 €/Jahr basiert auf einem durchschnittlichen Einkaufspreis von 18 ct/kWh im dynamischen Tarif gegenüber einem Fixpreis von 29 ct/kWh. Dieser Wert entspricht der durchschnittlichen Ersparnis, die Rabot Energy Kunden mit dem Heimspeicher erzielen, und ist damit der für die meisten Haushalte realistisch erreichbare Wert bei konsequenter Nutzung des dynamischen Tarifs.

Empfehlung: der dynamische von Rabot Energy

Rabot Energy gehört zu den bekanntesten dynamische Stromtarif Anbieter in Deutschland. Der Tarif koppelt sich direkt an EPEX-Spotpreise. Mit der Rabot Energy App lässt sich der Speicher ohne PV vollautomatisch steuern.

Stromspeicher ohne PV: Kosten, Einsparpotenzial & Amortisation

Die Kosten für einen Speicher ohne PV hängen vor allem von drei Faktoren ab: der Kapazität, dem gewählten Hersteller und dem Montageaufwand vor Ort. Als grobe Orientierung gilt: Je größer der Speicher, desto günstiger wird er pro Kilowattstunde, weil Wechselrichter, Steuerungselektronik und Einbau unabhängig von der Kapazität ähnlich viel kosten. Wer eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto betreibt und eine professionelle Installation plant, findet größere Systeme ab ca. 5.500 € bei Anbietern wie SAX Power, SENEC oder SonnenBatterie. Wer jedoch klein einsteigen möchte, findet heute auch kompakte Plug-and-Play-Lösungen ab 400 €, die ohne Elektriker auskommen.

Zwei Speicher: was kostet mich jede gespeicherte Kilowattstunde?

Viele Vergleiche schauen nur auf den Kaufpreis. Der entscheidende Unterschied liegt aber in den Gesamtkosten über die Lebensdauer, also Anschaffung, Einbau und Wartung zusammen. Ein kompakter Plug-and-Play-Speicher hat hier einen strukturellen Vorteil: keine Installationskosten, keine Wartung, sofort einsatzbereit.

Rabot Energy Heimspeischer (Marstek Venus A)Standard 10 kWh
Anschaffung400 €8.000 €
Einbau & Installation0 € (Plug & Play)ca. 1.500 €
Wartung0 € (nicht nötig)ca. 675 €
Gesamtkosten 400 €ca. 10.175 €
Gesamtersparnis (15 J.)1.800 €ca. 8.100 €
Amortisationca. 3-4 Jahreca. 15-20 Jahre

Hinweis: Die Ersparnisse beim Standard-Speicher basieren auf einer Beispielrechnung (20 Cent Preisvorteil, 300 Zyklen/Jahr, 15 Jahre). Individuelle Ergebnisse können stark abweichen

Produktvergleich 2026: Welcher Speicher eignet sich ohne PV?

Plug & Play Speicher: Einstieg ohne Elektriker

ModellKapazitätPreisInstallation
Rabot Heimspeicher (Marstek Venus A)2,12 kWh400 €Steckdose
CBE 2000 Pro AIO2–12,3 kWh999 €✅ Steckdose
Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro2,688 kWh999 €✅ Steckdose
Zendure SolarFlow 2400 Pro2,4 kWh1.099 €✅ Steckdose
EcoFlow STREAM Ultra X3,84–23 kWh1.199 €✅ Steckdose

Wer sich für einen Plug-and-Play-Speicher entscheidet, hat heute eine gute Auswahl. Allen Produkten in dieser Kategorie ist eines gemeinsam: keine Installation durch einen Elektriker, keine Eingriffe ins Hausnetz, einfach anschließen und loslegen. Der entscheidende Unterschied liegt im Preis und der Kapazität. Der Rabot Energy Heimspeicher ist mit 400 € das günstigste Einstiegsmodell  und das einzige das dynamischen Tarif und intelligente Optimierung direkt als Komplettpaket mitbringt.

Wann amortisiert sich der Speicher?

Das hängt vor allem von zwei Faktoren ab: dem Systempreis und deinem durchschnittlichen Preisvorteil durch den dynamischen Tarif.
Für einen kompakten Plug-and-Play-Speicher ab 400 € ist die Rechnung einfach: Bei einer jährlichen Ersparnis von ca. 120 € amortisiert sich die Investition in 3-4 Jahren. Danach sparst du ohne weiteren Aufwand. Das macht über die restliche Laufzeit einen Profit von 600 € nach Amortisation (Tendenz steigend).

Infografik zur Wirtschaftlichkeit eines Stromspeichers ohne PV.

 Für einen größeren 10-kWh-Speicher mit 8.000 € Investition und durchschnittlich 20 Cent Preisvorteil ergibt sich über 15 Jahre eine Gesamtersparnis von bis zu 8.000 €. Die Investition lohnt sich, braucht aber einen langen Planungshorizont. 

Für wen lohnt sich ein Speicher ohne PV?

Unsere ehrliche Antwort: Nicht für jeden, aber dank neuer Plug-and-Play-Lösungen ab 400 € für deutlich mehr Haushalte als noch vor zwei Jahren. Ob sich ein Stromspeicher ohne PV für dich lohnt, hängt stark von drei Faktoren ab: Verbrauchshöhe, Tarif und Nutzungsziele. Hier die wichtigsten Profile:

  • Einsteiger & Mieter
    Wer mit geringem Risiko einsteigen möchte, muss heute keine tausende Euro investieren. Kompakte Plug-and-Play-Speicher lassen sich direkt an die Steckdose anschließen; kein Elektriker, keine aufwändige Installation und keine hohen Vorkosten sind dafür nötig. Das gilt auch für alle, die weder Dach noch Balkon zur Verfügung haben und somit weder PV noch Balkonsolar installieren können. Ein Netzspeicher macht die Teilnahme an der Energiewende für jeden möglich.
  • Dynamischer Tarif bereits vorhanden
    Wer bereits einen dynamischen Tarif nutzt, hat die wichtigste Voraussetzung schon erfüllt. Bisher optimierst du vielleicht manuell, du startest die Waschmaschine nachts oder lädst das Auto bei niedrigen Preisen. Ein Speicher übernimmt das vollautomatisch und rund um die Uhr, auch wenn du schläfst oder nicht zuhause bist. Der Mehrwert ist sofort spürbar: Du musst nichts mehr aktiv steuern. Und das Beste: Wer keine Lust hat, jährlich den Stromversorger zu wechseln, bekommt durch die intelligente Optimierung automatisch immer die besten Preise, ohne etwas tun zu müssen.
  • Niedriges Risiko, kurzer Planungshorizont
    Ein Speicher ist normalerweise eine langfristige Investition, aber nicht zwingend. Wer unsicher ist, wie lange er in der aktuellen Immobilie bleibt, sollte bei einem großen Speicher für 6.000-10.000 € vorsichtig sein. Ein kompakter Plug-and-Play-Speicher ist hier die clevere Alternative: Er lässt sich beim Auszug einfach mitnehmen, braucht keine Installation und amortisiert sich in weniger als 3 Jahren. Das Risiko ist somit minimal.
  • Wer sparen und danach verdienen möchte
    Nach ca. 3 bis 4 Jahren ist der Speicher amortisiert, danach läuft er weiter und bringt 120 € pro Jahr reinen Gewinn. Über die restliche Laufzeit summiert sich das auf 600 €+. Erst sparst du. Dann verdienst du. Gleichzeitig trägst du aktiv zur Energiewende bei: Der Speicher lädt bevorzugt dann, wenn viel Solar- und Windstrom im Netz ist. Das entlastet das Stromnetz und reduziert den Bedarf an fossilen Reservekraftwerken.
  • Nicht geeignet: Verbraucher mit Festpreistarif
    Wer einen klassischen Festpreistarif hat, bei dem die kWh rund um die Uhr gleich viel kostet, sollte zunächst den Tarif wechseln und dann über einen Speicher nachdenken. Ohne Preisspreizung gibt es kein Ladefenster, kein Entladefenster, keine Ersparnis. Ein dynamischer Tarif allein kann schon ohne Speicher erste Einsparungen bringen. Bei Rabot Enegy ist beides in einem Schritt möglich: Speicher kaufen und direkt in den dynamischen Tarif wechseln.

Brauche ich eine Genehmigung?

Als Mieter brauchst du für einen Plug-and-Play-Speicher weder eine Vermieter-Genehmigung noch einen Elektriker für die Installation. Da kein Strom ins Netz eingespeist wird, entfällt auch die Anmeldung im Marktstammdaten-Register. Einfach anschließen, dynamischen Tarif abschließen und loslegen.

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¹Durchschnittspreis des letzten Monats inkl. Herkunftsnachweisen. Der tatsächliche Börsenpreis, und damit der finale Arbeitspreis, kann davon abweichen.
²Einsparpotenzial auf Basis der Verbrauchsangaben und durchschnittlichen Börsenpreise des letzten Monats im Vergleich zum erwarteten Referenztarif der Grundversorgung. Reale Ersparnis kann abweichen. Die Höhe der Ersparnis kann sich zudem durch Eingabe der genauen Lieferadresse ändern.

Stromspeicher ohne PV

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ja, und seit dem Solarpaket I (2024) ohne jede rechtliche Einschränkung. Ein AC-gekoppelter Speicher hängt direkt am Hausanschluss wie jedes andere Gerät und lädt aus dem Stromnetz. Keine Solaranlage, kein Elektriker, keine aufwendige Installation nötig. Kompakte Plug-and-Play-Systeme wie der Rabot Heimspeicher lassen sich direkt an eine normale Haushaltssteckdose anschließen.

Ja, aber nur mit dem richtigen Tarif. Mit einem dynamischen Stromtarif lädt der Speicher automatisch dann, wenn Strom günstig ist, und entlädt wenn er teuer ist. 2025 gab es bereits 575 Stunden mit negativen Börsenstrompreisen. In diesen Stunden war Laden praktisch kostenlos. Mit einem kompakten Plug-and-Play-Speicher ab 400 € und einer Amortisation in ca. 3–4 Jahren ist der Einstieg heute so attraktiv wie nie.

Das hängt vor allem von der Speicherkapazität und deinem Tarif ab (nicht von deinem Gesamtverbrauch). Mit dem Rabot Energy Heimspeicher (2,12 kWh) und dynamischem Tarif sparst du durchschnittlich ca. 120 € pro Jahr. Nach der Amortisation in ca. 3–4 Jahren summiert sich das auf 600 €+ reinen Gewinn über die Restlaufzeit.

Nein, nicht beim Rabot Energy Heimspeicher. Der Speicher ist ein Plug-and-Play-Gerät das einfach in eine normale Haushaltssteckdose gesteckt wird. Es gibt keinen Eingriff in die Bausubstanz oder das Hausnetz. Damit ist keine Zustimmung des Vermieters notwendig. Bei größeren fest installierten Systemen ist eine schriftliche Genehmigung hingegen Pflicht.

Beim Rabot Heimspeicher in ca. 3–4 Jahren. Bei einer Investition von 400 € und einer jährlichen Ersparnis von ca. 120 €. Bei größeren 10-kWh-Systemen mit 8.000 € Investition liegt die Amortisation bei ca. 15–20 Jahren, vorausgesetzt der durchschnittliche Preisspread liegt dauerhaft über 20 Cent.

Bei einem dynamischen Stromtarif zahlst du viertelstündlich den aktuellen Börsenstrompreis statt eines festen Preises pro Kilowattstunde. Nachts und mittags, wenn viel Solar- und Windstrom im Netz ist, fallen die Preise oft auf 5 bis 15 Cent, manchmal sogar auf null oder darunter. Abends steigen sie auf 25 bis 33 Cent. Dein Speicher lädt automatisch im günstigen Fenster und entlädt bei hohen Preisen. Seit 2025 sind alle Energieversorger gesetzlich verpflichtet, dynamische Tarife anzubieten.

Die günstigsten Preise fallen in Deutschland typischerweise in die Mittagsstunden zwischen 12 und 14 Uhr, wenn Solarüberschuss im Netz vorhanden ist, besonders im Sommer. Nachtpreise sind nicht automatisch günstig und variieren stark je nach Saison. Der Rabot Heimspeicher schaut deshalb nicht auf die Uhrzeit, sondern lädt automatisch dann, wenn der Börsenpreis tatsächlich am niedrigsten ist. Mehr dazu im rabot.energy Magazin.

Ein Smart Meter ist ein intelligenter Stromzähler der deinen Verbrauch viertelstundengenau misst und die Daten in Echtzeit an deinen Versorger übermittelt. Er ist die technische Grundvoraussetzung für einen dynamischen Tarif. Ohne Smart Meter kann das System nicht wissen wann der Strom günstig ist und wann nicht. Die Pflicht zur Smart-Meter-Ausstattung wird seit 2025 schrittweise umgesetzt.

Nein, die Ersparnis hängt vor allem von der Speicherkapazität ab, nicht vom Gesamtverbrauch. Mit 2,12 kWh Kapazität lädt der Rabot Heimspeicher pro Tag eine ähnliche Menge an günstigem Strom, unabhängig davon ob du 2.000 oder 5.000 kWh pro Jahr verbrauchst. Ab einem Jahresverbrauch unter 2.000 kWh wird der Speicher jedoch nicht täglich vollständig genutzt, die Ersparnis fällt dann geringer aus.

In vereinzelten Fällen kann es sein, dass ein Smart Meter nicht installiert werden kann. Meistens aufgrund fehlender technischer Voraussetzungen im Gebäude. In diesem Fall kann die intelligente Optimierung des Speichers nicht vollständig genutzt werden, da das System den aktuellen Börsenpreis nicht viertelstundengenau kennt. Den Rabot Stromtarif kannst du jedoch auch ohne Smart Meter nutzen und den Speicher grundsätzlich weiter betreiben. Die automatische Optimierung entfällt dann allerdings, was die jährliche Ersparnis spürbar reduziert.

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