- Festpreis für Strombezug und feste Vergütung für eingespeisten Solarstrom
- Vermarktung soll mit bestehenden Energiemanagementsystemen und Batteriespeichern möglich werden
- Start für November 2026 geplant
Hamburg, 20. Oktober 2026. Die geplante Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes verändert schrittweise die Vermarktung von Solarstrom aus kleinen Photovoltaikanlagen. Mit dem Übergang von der klassischen festen Einspeisevergütung in die Direktvermarktung wird ein Geschäftsmodell, das bislang vor allem bei größeren Anlagen verbreitet ist, auch für private Anlagenbetreiber relevant. Rabot Energy startet mit einem Direktvermarktungsangebot für kleine Photovoltaikanlagen, das im November 2026 für alle Besitzer von PV Anlagen möglich ist. Die Analysen von Tausenden Kundenprofilen zeigen auch, dass die Direktvermarktung sogar die bequeme EEG Vergütung für Bestandsanlagen schlagen kann.
Die Bundesregierung sieht mit der geplanten EEG-Novelle einen schrittweisen Übergang kleiner PV-Anlagen in die Direktvermarktung vor. Für Anlagen unter 25 Kilowatt soll dieser Übergang unter anderem durch einen zeitlich begrenzten Direktvermarktungsbonus erleichtert werden. Gleichzeitig erreichen immer mehr Anlagen das Ende ihrer 20-jährigen EEG-Förderung. Damit wächst der Bedarf an Vermarktungsmodellen, die auch für kleinere Anlagen wirtschaftlich und technisch umsetzbar sind.
Rabot Energy will dafür ein einfaches Modell anbieten: Kundinnen und Kunden sollen einen festen Preis für den Strombezug aus dem Netz sowie eine feste Vergütung für jede eingespeiste Kilowattstunde erhalten. Nach aktuellen Energiepreisen und PV Profilen für 2027 könnte der Einspeisewert sogar höher als 12 ct/kWh liegen und damit deutlich attraktiver als die EEG Vergütung (ca. 8 ct/kWh) sein. Beides soll über einen Vertrag und eine Abrechnung laufen und sich damit anfühlen wie bisher in der sicheren EEG Vergütung. Das Marktpreisrisiko der Einspeisung liegt dabei beim Vermarkter und nicht beim Anlagenbetreiber.
„Mit der geplanten EEG-Reform verändert sich der Markt für kleine PV-Anlagen grundlegend. Direktvermarktung wird damit auch für Haushalte relevant, die bislang mit der festen Einspeisevergütung kaum Berührung hatten. Wir wollen diesen Übergang mit einem einfachen Modell begleiten und dabei die Flexibilität von Speichern und Energiemanagement nutzbar machen“, sagt Jan Rabe, Co-Gründer und CEO von Rabot Energy.
Speicher und Energiemanagement als Schlüssel zur Vermarktung
Der Ansatz des Stromversorgers setzt dabei auf die Kombination aus Direktvermarktung, Batteriespeicher und Energiemanagement. Denn der Wert des Solarstroms hängt nicht allein davon ab, wie viel Strom eine Anlage erzeugt, sondern auch davon, wann dieser Strom ins Netz gelangt. Bei hoher Solarstromproduktion fallen die Börsenpreise häufig, während in anderen Stunden höhere Preise erzielt werden können. Ein Speicher ermöglicht es, den Solarstrom zunächst zwischenzuspeichern und die Einspeisung zeitlich zu verschieben.
Rabot Energy will dafür bestehende Energiemanagementsysteme anbinden, anstatt eigene Steuerungshardware vorauszusetzen. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit mehreren Anbietern von Energiemanagementsystemen, darunter Kiwigrid und E3/DC. Voraussetzung für die Teilnahme am Modell sind ein kompatibles Energiemanagementsystem, ein intelligentes Messsystem (iMSys) und ein Heimspeicher.
„Für die Vermarktung kleiner PV-Anlagen wird künftig nicht nur entscheidend sein, wie viel Strom produziert wird, sondern auch, wann er eingespeist wird. Speicher und Energiemanagement schaffen dafür die notwendige Flexibilität. Unser Ziel ist es, diese Infrastruktur mit der Vermarktung zu verbinden, ohne dass Anlagenbetreiber dafür zusätzliche Hardware benötigen“, sagt Niklas Riplinger, Commercial Lead für Energie-Ökosysteme bei Rabot Energy.
Neue Rolle für Solarfachbetriebe
Auch für Solarfachbetriebe verändert sich damit die Beratung rund um Photovoltaikanlagen. Neben Erzeugung, Eigenverbrauch und Speicher wird künftig zunehmend die Frage relevant, wie überschüssiger Solarstrom vermarktet wird. Rabot Energy will die Direktvermarktung deshalb über die bestehenden Strukturen der Energiemanagementanbieter in den Installationsmarkt bringen.
Für Anlagenbetreiber übernimmt Rabot Energy die Vermarktung und die damit verbundenen Prozesse. Dazu gehören insbesondere die Anmeldung, die Abrechnung und die Kommunikation mit den beteiligten Marktpartnern. Solarfachbetriebe können ihr Interesse an dem Angebot bereits heute hinterlegen.
Markt für kleine PV-Anlagen wächst
Allein in Deutschland gibt es 6.230.000* Photovoltaikanlagen (Stand: Juli 2026) im relevanten Leistungsbereich. Mit der geplanten Reform entsteht damit schrittweise ein Markt, in dem auch kleinere Anlagen stärker an die Strommärkte angebunden werden.
Rabot Energy sieht darin nicht nur eine Veränderung der Vergütungsmodelle, sondern einen weiteren Schritt hin zu einem flexibleren Stromsystem: PV-Anlagen, Batteriespeicher und steuerbare Verbraucher können zunehmend auf Preissignale reagieren und damit Erzeugung und Verbrauch zeitlich besser aufeinander abstimmen.
Das Direktvermarktungsangebot soll 2027 starten. Interessierte Anlagenbetreiber können sich bereits heute informieren und ihr Interesse hinterlegen. Die konkreten Konditionen werden zum Marktstart veröffentlicht.
Ab Mitte November ist das Angebot buchbar, die ersten Kunden können ab Februar 2027 in die Belieferung starten.
Weitere Informationen und Interessensbekundung: rabot.energy/direktvermarktung
*Quelle: Bundesnetzagentur, EE-Statistik Juli 2026 (Stand 13.08.2026)
Über Rabot Energy
Rabot Energy ist eine Marke der RABOT Energy DE GmbH und bietet seit 2021 als digitaler Energieversorger dynamische Stromtarife in Deutschland an. Mit 100 % Strom aus erneuerbaren Energien, bilanziell nachgewiesen durch Entwertung von Herkunftsnachweisen nach der HkRNDV (Stromherkunft) und KI-basierter Optimierung hilft Rabot Energy Haushalten, ihre Stromkosten deutlich zu senken. Über 200.000 Kunden vertrauen bereits auf die smarte Energieplattform. Mehr Informationen unter www.rabot.energy

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